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Wirtschaftsministerium
der Udmurtischen Republik
Puschkinskaja-Straße. 214,
426074 Ishewsk Udmurtische Re

Geschichte der Udmurtischen Republik

 

Ihren Namen hat die Republik von den Udmurten - dem Volk bekommen, welches diese Gegend seit Zeiten bewohnt.

Auf dem Territorium des gegenwärtigen Udmurtiens sind die ersten ständigen Siedlungen vor 8-6 Tsd. Jahren vor unserer Zeitrechnung entstanden. Die Bewohner des udmurtischen Kama-Gebietes waren den Griechen nach den Handelsverbindungen schon im V. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung bekannt, und später erfuhren über sie die Chinesen und die Ägypter. In VI. bis IX. Jahrhunderten geschieht die Formierung der udmurtischen ethnischen Gemeinschaft (altertümliche Bezeichnungen der Udmurten waren: Aren, Weden, Wedinen, Arer, Arische Leute, Otjaken, Wotjaken).

Die früheste Erwähnung über das Land der Aren wird mit dem Jahr 1136 datiert. Der arabische Wanderer Abu Hamid al Garnati bemerkt in seiner Beschreibung des Wegs nach Ost- und Zentraleuropa (1131-1153): „Und er (Bulgar)... hat ein anderes Gebiet, welches Arw heißt, in dem auf Biber, Hermeline und ausgezeichnete Eichhörner gejagt wird. Und der Tag ist dort im Sommer zweiundzwanzig Stunden lang. Und kommen von ihnen außerordentlich gute Biberpelze".

Die erstes russische chronographische Nachricht über die Udmurten wird mit dem Ende des XIV. Jahrhundertes datiert. Nach der Sprache gehören sie zur ethnolingustischen Ural- (ugro-finnischer) Gemeinschaft, zu welcher auch Ungaren, Finnen, Esten, Komi, Mordwinen, Mari, Karelier u.a. gehören. Die udmurtische Sprache steht der Sprache der Komi am nächsten. Das udmurtische Schrifttum ist ziemlich spät, im XVIII. Jahrhundert entstanden, aufgrund der slawischen Grafik wurden zusätzlich die Zeichen „њ", „љ", „џ", „ő", „ћ" eingeführt.

Anthropologisch werden die Udmurten zur Ural-Kleinrasse beigeordnet, für die das Vorherrschen der europoiden Züge bei einiger Mongoloidenartigkeit kennzeichnend ist. Äußerlich sind die Udmurten keines reckenhaften Körperbaus, aber stark und ausdauernd. Sie sind sehr geduldig. Zu den typischen Zügen des udmurtischen Charakters kann man offensichtlich die Bescheidenheit und sogar die Verlegenheit bis zur Schüchternheit, Wortkargigkeit, Zurückhaltung in Äußerung der Gefühle rechnen. Die Reisenden des XVIII. Jahrhunderts, die bei den Udmurten einige Zeit aufhielten, betonen ihre große Gastlichkeit und Freundlichkeit, Friedfertigkeit und mildes Gemüt.

Die Struktur des udmurtischen Volkes, wie auch jedes anderen, ist sehr kompliziert. Sehr früh haben sich die Udmurten auf nördliche-und südliche geteilt. Auf nördliche Udmurten hat eine bedeutende Einwirkung der russische Norden ausgeübt, bei südlichen Udmurten ist der türkische Einfluss der Steppenwelt spürbar.

Unter den nördlichen Udmurten leben die Besermjanen - die ethnische Gruppe einer geheimnisvollen Herkunft. Das besermjanische Problem hat schon eine lange Geschichte der Forschung, aber leidet bis heute nicht am Mаngel an überraschendsten Hypothesen und kann jedoch noch nicht als endgültig gelöst gelten. Es wird angenommen, dass die Besermjanen eine gemeinsame mit Udmurten Herkunft haben, obwohl es in der bulgarischen Epoche an ihrer ethnischen Formung als einer besonderen ethnischen Gruppe die Teilnahme irgendwelcher Türken möglich ist, die später mit den Tschuwaschen verwandt waren. Jetzt sind die Besermjanen schon praktisch mit den Udmurten verschmolzen, obwohl es im bestimmten Grad die besermjanische Mundart, eine sehr eigentümliche Tracht erhalten bleiben.

Die ersten Kontakte der Russen mit den Udmurten werden mit dem X. bis XI. Jahrhundert datiert. Die nördlichen Udmurten hatten immer die Neigung zum russischen Norden. Die russische Bevölkerung fing im Wjatka-Land am Anfang des XIII. Jahrhundertes schnell an zu wachsen, wenn viele Bewohner der Gebieten von Wladimir / Susdal und Nishnij Nowgorod von der mongolisch-tatarischen Unterdrückung nach Rettung suchten und in wilde Wälder des Wjatka-Gebietes flüchteten, wo es viel genug Land gab. Das Wjatkaer Land wird zum Stammgut der Fürsten von Nishnij Nowgorod / Susdal und tritt nach dauerhaften feudalen Bürgerzwisten im Sommer 1489 zusammen mit allen Wjatka-Bewohnern, darunter auch mit den nördlichen Udmurten, in das Große Moskauer Fürstentum ein.

Die südliche Gruppe der Udmurten war unter die Macht des Wolga-Kamaer Bulgarien, später - der Goldenen Horde und des Kasaner Khanats bis zur Niederlage Kazans im Jahre 1552 geraten. 1558 erfolgte der endgültige Einitritt der udmurtischen Länder in den Russischen Staat.

Der Eintritt des udmurtischen Volkes in den Russischen Staat hatte in der historischen Perspektive die fortschrittliche Bedeutung: alle Gruppen der Udmurten versammelten sich im Rahmen des einheitlichen Staates (das Territorium des gegenwärtigen Udmurtiens war hauptsächlich ein Teil des Wjatkaer und des Kasaner Gouvernemente), es entstanden die Bedingungen für die Formung der udmurtischen Völkerschaft, es beschleunigte sich der Prozess der sozial-ökonomischen und kulturellen Entwicklung. Zugleich mussten die Udmurten unter den Bedingungen des Zarismus alle Lasten der nationalen und sprachlichen Unterdrückung, der gewaltsamen Christianisierung erleben.

Das Akademiemitglied P.S. Pallas, der Leiter der ersten Orenburger physischen Expedition (1768-1774), die für die Erforschung des Europäischen Russlands gebildet wurde, teilt im Buch „Die Reise in verschiedene Provinzen des Russischen Staates" mit: „die vorbei fließende Kama liefert den auf den Ufern Wohnenden den großen Überfluss... an Fischen, die hier fast die schmackhaftesten in ganz Russland sind, und Störe, Flußkarpfen und Sterlete werden aus dem Kama-Gebiet zum Zarentisch geschickt". Während des Besuchs in den Kamaer Stahlwerken, hat er die hohe Kunst der Bauarbeitern, den Überfluß an den Metall, Holz und Leder verarbeitenden Heimwerkern notiert.

Professor I.P. Falk, der die zweite Orenburger Expedition leitete, wunderte sich, dass „die Dörfer verschiedener Völker verstreut stehen, wahrscheinlich so, wie sie allmählich entstanden sind. Das Einverständnis dieser verschiedenen Bewohner ist des Erstaunens würdig. Sie streiten sich weder um die Grenzen, noch um die Unterdrückungen - um keinerlei Sachen".
1780 wurden Glasow und Sarapul laut dem Erlass von Katharina der II. zu den Kreisstädten. In demselben Jahr hat der Petersburger Architekt I. Lem den Plan der Stadt Glasow zusammengestellt, der von der Kaiserin bestätigt wurde, und es fing das planmäßige Bebauen der Stadt mit radialer Anordnung der Straßen an. Die Anordnung der Fläche der Stadt Glasow hat die Ähnlichkeit mit dem Augenapfel.

Es sind die Aussagen der Schriftsteller - Demokraten über die Natur und die Bevölkerung der Region interessant. A.N. Radischtschew ist zweimal durch das Territorium Udmurtiens gefahren und hat seine Eindrücke über ihre Natur, die Bevölkerung und die Wirtschaft gelassen. Im Jahre 1797 schreibt er im „Tagebuch der Reise aus Sibirien": „In Sarapul ist die Getreideanlegestelle, woher die Schiffe vorkommen, die nach Perm gehen... Viel Getreide geht von der Kama nach Russland. Von Sarapul flussabwärts gibt es die Anlegestelle, dort wird Eichenholz für den Schiffbau in Astrachan und für die Maste geladen". Der Schriftsteller hat mit dem udmurtischen Volk Mitgefühl: „Wotische Dörfer... Das Volk ist gutmütig... einfach. Die Wotjaken sind fast wie Russen... Ihre Häuser sind schon weiß (haben Öfen mit Schornsteinen)... Gemeinsames Schicksal, gemeinsame Sorgen und Mißgeschicke haben zwei Volker nähergebracht, haben Freundschaft und Vertrauen zwischen ihnen erzeugt".

Bis zur Mitte des XVIII. Jahrhunderts beschäftigte sich die Bevölkerung Udmurtiens vorzugsweise mit Landwirtschaft und Gewerben. 1756 entstand auf dem Territorium der Region das erste Werk - Bemysher Kupferhütte, etwas später Pudemer und Wotkinsker (1759), Ishewsker (1760) und Kambarkaer (1761) Eisenhämmer.

Eine stürmische Entwicklung erleben die Industrie und die Kultur der Region in der zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts. Es werden private Fabriken, Werkstätten, Banken, Kapitalgesellschaften, Gymnasien, Lehranstalten, Theater, Bibliotheken geöffnet. Die Betriebe der Region stellten ihre Produktion in den großen allrussischen und ausländischen Ausstellungen aus. Es wurden 1899 über den Norden, und am Anfang des XX. Jahrhundertes über den Süden Udmurtiens die Eisenbahnen Perm - Kotlas und Kazan - Jekaterinburg gebaut, die eine bedeutende Rolle in der wirtschaftlichen Entwicklung der Region spielten.

Mit der Zeit wurden die Verhüttungen in udmurtischen Werken mit mechanischer Bearbeitung ergänzt. Das Wotkinsker Werk nahm seit dem Gründungstag einen bedeutenden Platz in der Produktion des Eisens ein, welches für die verantwortlichsten Errichtungen, einschließlich für den Bau der Paläste in St. Petersburg, für die Karkasse der Spitze der Kathedrale der Peter-und-Pauls-Festung verwendet wurde.

Am 10. April 1760 wurde vom Besitzer der Goroblagodatskije Werke, dem Grafen P.I. Schuwalow laut dem Erlass des Senats vom 1757 über den Bau des Eisenhammers auf dem Fluss Ish die Errichtung des Werkes begonnen. Aber 1774 haben das Werk die Pugatschew-Rebellen zerstört. 1807 wurde der Bergingenieur A.F. Derjabin nach dem Erlass des Zaren Alexander des I. beauftragt, auf der Basis des Eisenhammers eine Waffenproduktion für die Fertigung von 50 bis zu 70 Tsd. Einheiten der Blank- und Feuerwaffen zu organisieren. Es wurden Mechaniker, Bauarbeiter, ca. zweihundert ausländische Fachleute - Waffenschmiede, einschl. Belgier, Franzosen, Deutsche eingeladen. Für die Komplettierung der Waffenfabrik mit Arbeitskräften wurden 4866 Rekruten aus den Bauern einberufen, die anstelle des Militärdienstes im Werk arbeiten sollten. Für die Ausführung der Hilfsarbeiten wurden zum Werk unbedingte Arbeiter - staatliche Bauer aus 54 Dörfer zugeordnet. Im Juni 1808 fing das Werk seine Arbeit an.
Seit 1807 bestimmt die Industrie der Werkstadt die defensive Spezialisierung. Im staatlichen Werk wurden Stahl, Blankwaffen, Jagdflinten hergestellt. Die Erzeugnisse der Waffenschmiede und der Metallurgen wurden schon in 50-er Jahren des XIX. Jahrhunderts weltberühmt.

Nach dem stadtplanerischen Typ ist ishewsk eine Ural-Werkstadt mit dem Teich. Nach dem Projekt des ersten Architekten S.E. Dudin wurden das Hauptgebäude des Werkes, das Arsenal, die Trinitäts- und die Friedhofskirche errichtet.
Zum Jahr 1863 zählte Ishewsk 22,8 Tsd. Einwohner.

Das wirtschaftliche Gedeihen des Werkes fällt auf 1890-er Jahre, wenn die Massenproduktion des Dreiliniengewehres von Mossin anfing. In dieser Zeit funktionierten die Bank für die Arbeiter, zwei Gymnasien, ein Dutzend Klubs, das Arbeitertheater, die Puschkin-Bibliothek, die Druckerei. Zum XIX. Jahrhundert hatte die Industrie auf dem Territorium des gegenwärtigen Udmurtiens ein hohes für jene Zeit technische Niveau, eine breite Produktpalette, die in der Welt anerkannt war.

Der Anfang des XX. Jahrhunderts wurde für die Ishewsker Betriebe mit der Erhöhung der Produktionskapazitäten, der Vergrößerung der Arbeiterzahl gekennzeichnet. Ende des Jahres1905 waren in der Produktion über 9,5 Tsd. Arbeiter, in den Jahren des ersten Weltkrieges - 18 Tsd. Arbeiter beschäftigt.

Den grundsätzlichen Bruch in das Leben der Ishewsker hat der Oktober 1917 gebracht, der die gewohnte Lebensordnung der Handwerker und des Arbeiterstandes plötzlich änderte. Der antibolschewistische Arbeitsaufstand, der 90 Tage dauerte, wurde zu einer tragischen Seite der Chronik Ishewsks. Tausende Ishewsker mit ihren Familien haben die Stadt verlassen, sind in die Fremde (nach China, Japan, in die USA) geraten.

Die revolutionären Reformen haben alle Bereiche der politischen, sozial-ökonomischen und ethnokulturellen Lebens berührt.
Ende Juni 1918 hat sich der I. Allrussische Kongress der Udmurten versammelt. Die Delegierten stellten alle sozialen Schichten des udmurtischen Volkes, die Menschen verschiedener gesellschaftlichen Stellungen und Weltanschauungen vor. Der Kongress hat ein heißes Streben der Delegierten zur nationalen Wiedergeburt widerspiegelt. Als die Wege zum Erreichen dieses Ziels wurden Selbstbestimmung, Schaffung der administrativ-territorialen Einheit, Gleichberechtigung der Nationen, Aufstieg der Kultur des Volkes, seines nationalen Selbstbewusstseins erklärt.

Die Staatlichkeit des udmurtischen Volkes in Form des Wotskaja autonomen Gebietes wird mit dem 4. November 1920 datiert, wenn das entsprechende Dekret des Sowjets der Volkskommissaren und des Vollzugskomitees der RSFSR (der nationale Feiertag der udmurtischen Republik) herausgegeben wurde, welches die Rechte des udmurtischen Volkes auf Selbstbestimmung festlegte. 1921 bestimmte das Allrussische Vollzugskomitee den territorial-administrativen Bestand des Gebietes und sah die Bildung des Revolutionskomitees des Gebietes vor, welches den Gebietskongress der Sowjete einberufen und die Macht an das Vollzugskomitee des Gebietes übergeben sollte. Es wurde das Revolutionskomitee des Gebietes im Bestand von I.A. Nagowizyn (dem Vorsitzenden), Т.K. Borissow, S.P. Baryschnikow, N.F. Schutow, P.A. Strelkow, I.I. Plotnikow gebildet. Die Organe des Revolutionskomitees übergaben die Macht an die Vollzugskomitees der Sowjete auch in den Orten. Es ist zu erwähnen, dass ca. 100 Tsd. Udmurten außerhalb der Autonomie blieben.

Die Führung des Gebietes fing bald an, auf der Umgestaltung des Wotskaja autonomen Gebietes als eines Teils der Region Nishnij Nowgorod in die autonome Republik mit Erweiterung der Rechte auf die Lösung der wirtschaftlichen und kulturellen Fragen zu bestehen. 1934 wurde von der Verordnung des Allrussischen Vollzugskomitees das Gebiet in die Udmurtische Autonome Sowjetischen Sozialistische Republik umgewandelt.

Nichtsdestoweniger wurde 1935 von der Verordnung des Allrussischen Vollzugskomitees der Eintritt der Udmurtisches ASSR in den Bestand der Kirower Region festgelegt. Und erst im folgenden Jahr wurde in Zusammenhang mit dem Erscheinen der neuen Verfassung die regionale Teilung aufgehoben, und Udmurtien wurde zu einer vollberechtigten staatlichen Bildung im Bestand der RSFSR.

Am 14. März 1937 hat der II. außerordentliche Kongress der Sowjete Udmurtiens die Verfassung der Udmurtischen ASSR bestätigt. In demselben Jahr erfolgte die Erweiterung des Territoriums durch Einbeziehung in ihren Bestand der Bezirke Wotkinsk, Sarapul, Karakulino und Kijasowo (früher Bestandteile der Kirower Region), die seit langem mit Udmurtien enge gemeinsame wirtschaftliche Verbindungen hatten.

Zur Hauptstadt zuerst des autonomen Gebietes, und dann der Republik wurde Ishewsk, welchem 1918 von der Verordnung des Ishewsker Sowjets der Arbeiter-, Soldaten- und Bauernabgeordneten den Status der Stadt verliehen wurde (obwohl das offiziell erst am 6. Juli 1925 festgelegt wurde).

In zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts fing auf dem Territorium der Republik die Industrialisierung an. In erster Linie entwickelten sich im ungeahnten Tempo die Zweige der Schwerindustrie. Der große industrielle Bau forderte den Zufluss der Arbeitskräfte in die Städte sowohl aus den Dörfern der Republik, als auch aus anderen Regionen des Landes. Die Verteidigungsindustriebetriebe brauchten hochgebildete Ingenieure. Das veränderte wesentlich die sozial-demographische Bevölkerungsstruktur. Der Anteil der Städter in der Republik betrug 1939 26%, zum Jahr 1959 ist er auf 44,5%, zum Jahr 1970 - auf 57% gewachsen. Der Zufluss der Arbeitskräfte von außerhalb der Republik hat auch den nationalen Bestand der Bevölkerung Udmurtiens geändert.

In dieser Periode ist die Udmurtische Republik weit vorwärts geschritten, es wurde ein großes Produktions- und wissenschaftlich-technisches Potential geschaffen, der Lebensstandard des Volkes ist merklich gewachsen. Udmurtien ist aber der schweren historischen Prüfungen nicht entgangen, die das ganze unsere Land erlebt hat: die Lasten der gewaltsamen Kollektivierung, die Repressalien, die Entbehrungen der Kriegsjahre.

Der Prozess der Perestroika, die in der UdSSR Mitte 80-er Jahre anfing, trug zur Befreiung der Persönlichkeit, dem Wachstum des nationalen Selbstbewusstseins bei. Das betrifft auch Udmurtien im vollen Maße.

Am 4. November 1990 hat der Oberste Rat der UASSR die staatliche Souveränität der Republik und ihre neue Bezeichnung - die Udmurtische Republik verkündet. Am 7. Dezember 1994 wurde die Verfassung der Udmurtischen Republik angenommen, in der die in die Republik und in Russland geschehenen grundsätzlichen politischen und sozial-ökonomischen Veränderungen ihre Widerspiegelung gefunden haben.